So wählen Sie die richtige VPS-Kernanzahl für Solana-Anwendungen: Ausreichende Ressourcen ohne Leistungseinbußen

So wählen Sie die richtige VPS-Kernanzahl für Solana-Anwendungen: Ausreichende Ressourcen ohne Leistungseinbußen

So wählen Sie die richtige VPS-Kernanzahl für Solana-Anwendungen: Ausreichende Ressourcen ohne Leistungseinbußen
Bei der Entwicklung oder dem Betrieb von Anwendungen auf Solana beeinflusst die Wahl des VPS die tägliche Stabilität und die Kosten unmittelbar. Besonders bei der Abdeckung mehrerer Regionen ermöglicht eine hohe Kosteneffizienz pro VPS eine größere Reichweite. Zu starke Einsparungen bei den Ressourcen können jedoch dazu führen, dass Latenzen oder Instabilität die eigenen Ziele vereiteln. Die Herausforderung besteht darin, die Kosten zu senken, ohne die Leistung zu opfern. Wie sollten Sie also die Anzahl der VPS-Kerne wählen? Dieser Artikel erläutert die wichtigsten Überlegungen.

Das Grundprinzip der Serverauslastung

CPU, Arbeitsspeicher und Speicherplatz haben jeweils ihre „Grenzen“. So wie ein Mensch nicht unbegrenzt sprinten kann, kann ein Server bei übermäßig hoher Auslastung nicht dauerhaft stabil arbeiten. Eine Auslastung von 90 % oder mehr führt zwangsläufig zu Hitze und Überlastung, wodurch die Leistung sinkt und es schließlich zu Abschaltungen kommen kann. Umgekehrt sorgt ein ausreichender Puffer dafür, dass Stabilität und Geschwindigkeit erhalten bleiben.
Eine praktische Orientierung für Auslastungsgrenzen sieht wie folgt aus:
AuslastungsgradZustandAuswirkungen auf die Leistung
bis 30 %KomfortzoneHöchste Stabilität und konstant hohe Leistung
bis 60 %AkzeptabelLeicht verringerte Leistung, aber stabiler Betrieb möglich
bis 80 %RisikozoneDeutlicher Leistungsabfall; Spitzen können Abstürze verursachen
80 % und mehrKritische ZoneHohes Abschaltrisiko durch Hitze oder Überlastung
Auch große Cloud-Anbieter wie AWS erkennen an, dass diese Schwellenwerte von 30 %, 60 % und 80 % in der Praxis relevant sind. Für Workloads wie Solana-Anwendungen, die eine geringe Latenz erfordern, ist es am sichersten, die Auslastung bei höchstens 30 % zu halten.

So bestimmen Sie die Kernanzahl

Wie sollten Sie also die Anzahl der Kerne festlegen? Der einfache Schluss „Die Auslastung ist niedrig, also reichen 2 Kerne“ kann riskant sein. Werkzeuge wie htop zeigen möglicherweise einen hohen Leerlaufanteil oder eine Arbeitslast, die scheinbar nur 2 Kerne nutzt. Im Hintergrund laufen jedoch auch Betriebssystemaufgaben wie systemd und andere Verwaltungsprozesse, die mit Ihrer Anwendung um Ressourcen konkurrieren. Wenn eine Arbeitslast von 2 Kernen in einer Umgebung mit 2 Kernen betrieben wird, bleibt für diese Betriebssystemaufgaben kein Spielraum. Das führt zu übermäßig vielen Kontextwechseln, schlechterer Leistung und Instabilität.
CPUs sind darauf ausgelegt, Aufgaben intelligent nacheinander auszuführen und dadurch den Eindruck zu vermitteln, dass mehrere Aufgaben gleichzeitig laufen. Dieses Verhalten ist jedoch nur scheinbar parallel: Jeder Wechsel verursacht zusätzlichen Aufwand. Wie Menschen beim Multitasking an Effizienz verlieren, erzielen CPUs die höchste Leistung, wenn sie sich auf eine einzelne Aufgabe konzentrieren können.
Idealerweise sollten Sie daher stets die Hälfte der Ressourcen als Reserve einplanen. Wenn Sie eine Arbeitslast von 2 Kernen erwarten, wählen Sie einen VPS mit 4 Kernen. Bei einer Arbeitslast von 4 Kernen sollten Sie 8 Kerne wählen. Dieser Puffer trägt unmittelbar zu Stabilität und Geschwindigkeit bei. Auch die Aufteilung von VPS nach Workload-Einheiten ist effektiv: Wenn CPUs wiederholt dieselbe Art von Aufgabe bearbeiten, wird die Leistung maximiert.

Flexible Entscheidungen je nach Workload

Die optimale Antwort hängt dennoch immer von Ihrer Arbeitslast ab. Die Art der Anwendung und die Verkehrsmuster können den Bedarf an Kernen erheblich verändern. Beobachten Sie deshalb zunächst mit htop, wie viel CPU und Arbeitsspeicher Ihre Anwendung tatsächlich verbraucht. Selbst wenn eine Umgebung im Leerlauf zu sein scheint, arbeitet das Betriebssystem im Hintergrund, und kurze Beobachtungen können irreführend sein. Eine kontinuierliche Überwachung ist wichtig, um Trends zu erkennen.
Wenn Sie unsicher sind, eröffnen Sie bitte ein Support-Ticket im offiziellen Discord von Validators DAO. Ein Screenshot von htop ermöglicht es uns, auf Grundlage Ihrer tatsächlichen Nutzung konkrete Empfehlungen zu geben. Eine feste „empfohlene Kernanzahl“ wäre wenig hilfreich; anhand realer Daten lässt sich dagegen das beste Gleichgewicht zwischen Kosten und Leistung finden.

VPS-Produktangebot und Auswahlkriterien

Solana EPYC VPS
Premium Ryzen VPS Price List
Unser ERPC-Produktangebot umfasst VPS mit Fokus auf Kosteneffizienz sowie Premium-Ryzen-VPS für maximale Leistung. Der Premium Ryzen VPS bietet eine CPU mit 5,7 GHz Taktfrequenz, ECC-DDR5-Arbeitsspeicher, NVMe4-Speicher und zwei 25-Gbit/s-Netzwerkverbindungen. Dank eines Designs ohne Überbelegung von Ressourcen erreicht er trotz der Virtualisierung eine Leistung auf Bare-Metal-Niveau. Der Standard-VPS eignet sich dagegen für kostengünstigere Bereitstellungen in mehreren Regionen. Wählen Sie je nachdem, ob Kosteneffizienz oder maximale Leistung für Sie Priorität hat.

Herausforderungen, die ERPC und Validators DAO lösen

  • Transaktionsfehler und Latenzschwankungen, die in RPC-Umgebungen häufig auftreten
  • Leistungsbeschränkungen durch viele Infrastrukturanbieter
  • Der starke Einfluss der Netzwerkentfernung auf die Kommunikationsqualität
  • Die Schwierigkeit kleinerer Projekte, Zugang zu hochwertiger Infrastruktur zu erhalten
Bei der Entwicklung des Open-Source-Solana-Beitragsprojekts Epics DAO standen wir vor der Herausforderung, dass hochwertige und schnelle Entwicklungsumgebungen für Solana nur schwer verfügbar waren. Als Reaktion darauf entwickelten wir unsere eigene Plattform. Auf Grundlage dieser Erfahrung bieten wir heute ERPC und SLV an.
Insbesondere Finanzanwendungen sind geschäftskritisch, da sich Latenzen oder Fehler unmittelbar auf die Nutzererfahrung auswirken. Bei Solana kommen verteilte Validatoren und Web3-spezifische Mechanismen zusammen, sodass es schwierig ist, das Gesamtbild zu erfassen. Viele Projekte hatten deshalb mit Instabilität und Verzögerungen zu kämpfen.
Wir möchten die wirklich benötigte leistungsfähige Entwicklungsgrundlage bereitstellen und damit sowohl die Entwickler- als auch die Nutzererfahrung im gesamten Solana-Ökosystem verbessern. ERPC und SLV sind beide Teil dieser Mission.